Den Garten für den Sommer toppen

Der Sommer steht nicht nur vor der Tür – er ist ja bereits in vollem Gange. Wer es bis jetzt verpennt hat, seinen Garten auf Vordermann zu bringen (woher kommt dieses Sprichwort?? Lies mal hier), dem bleibt jetzt nicht mehr viel Zeit. Denn Freunde und Familie erwarten einen tipp topp gepflegten Garten, wenn sie dann zum Grillen vorbeikommen und saftige Steaks und Würstchen vorbei bringen. Weiter unten stelle ich ein Topp-Rezept zum marinieren von Grillgut rein – also bis unten weiterlesen!

Diese Jahr habe ich es nicht verpennt, meinen Garten rechtzeitig sommertauglich zu machen. Schon im Herbst ging´s los. Ich habe zum Beispiel das ganze Laub sofort entfernt, damit es sich nicht den Winter über in nicht mehr wegzubekommenden Blättermatsch verwandelt. Außerdem trägt liegengelassenes Laub zur Verbreitung von Schadinsekten bei. Und den Gartenteich sollte man auch im regelmäßig reinigen – hab ich auch im Laufe der Jahre gelernt durch unzählige verfaulte Fische, die an den ganzen Giftalgen im Gartenteich gestorben sind. (war vermutlich nicht gut, da die Fische mit Brot zu füttern und das Laub nicht da raus zu holen. Na auf alle Fälle ist der Teich diese Jahr top – dank einiger neuer Fische und Teichpflanzen vom Baumarkt.
Teilweise musste ich Teile des Rasens neu anlegen, das habe ich dann diese Frühjahr gemacht. Ist schon ganz gut nachgewachsen, aber so richtig strapazierfähig ist der Rasen da noch nicht… Hätte halt doch diesen Rollrasen kaufen sollen (wobei das ja nun auch wieder viel zu viel gewesen wäre). Was echt etwas ärgerlich war ist, dass unser treuer Sonnenschirm den Winter in der Gartenhütte nicht so gut überstanden hat wie er sollte. Irgendwie ist da Wasser unter die Schutzhülle vom Schirm gekommen und es hat Stockflecken bekommen. Hat alles nichts geholfen, ein neuer Schirm musste her. Statt deswegen noch mal zum Baumarkt zu kurven, habe ich das neue Teil jetzt einfach im Internet bestellt. Nach diversen Preisvergleichen bin ich bei diesem Anbieter fündig geworden.

So, hier das angekündigte Grillmarinaden-Rezept für etwa fünf feurig-scharfe Steaks:

  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 1 EL scharfen Senf
  • 1 TL grüne Kräuter (aber bitte frisch!!)
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 Prisen Meersalz (oder anderes Salz)
  • 10 EL Olivenöl

So macht ihr das ganze:

Zwiebel schälen und grob hacken. Beim Knoblauch die Schale entfernen und mit den restlichen Zutaten im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren.

Die Steaks (oder was auch immer ihr marinieren wollt) mit einer Gabel, einem Holzstäben, Messer oder was auch immer perforieren (damit die Marinade besser ins Grillgut eindringt) und in eine Schale legen. Anschließend mit der Marinade übergießen und gut durchmischen, damit die Marinade überall gut rankommt. Das Ganze lasst ihr jetzt mindestens 3 Stunden stehen. Besser allerdings über Nacht kaltstellen und ziehen lassen.

Wer es nicht so scharf mag, dem empfehle ich, statt der Chilis normale Paprika zu nehmen. Ach so: Und beim grillen immer ordentlich nachpinseln.

Na dann auf eine beste Garten- und Grillsaison!

Wespen & Co im Garten

Wenn der Garten so richtig schon hergerichtet ist und das Steak auf dem Grill brutzelt, ist die Welt eigentlich ganz in Ordnung. Aber leider manchmal nur eigentlich. Warum so pessimistisch?? Ganz einfach! Fluginsekten aller Art können schnell zur Plage werden, wenn man sich zum gemütlichen Beisammensein im Garten eingefunden hat. Okay, mit Mücken muss man als Gartenteichbesitzer eben leben. Und da gibt es ja die ein oder anderen Hausmittel gegen Mücken, die auch sehr wirksam sind. Mehr dazu später. Was ein viel größeres Problem darstellt sind Wespen. Abgesehen davon, das Wespenstiche extrem schmerzhaft sein können, sind sie für Leute mit einer Wespenallergie sogar ziemlich gefährlich. Auch verschlucken sollte man sie besser nicht… Vor allem beim Grillen muss man aufpassen. Entgegen des Klischees mögen Wespen nämlich rohes Fleisch und treiben sich entsprechend um das Grillgut rum. Fleisch brauchen Wespen zur Ernährung ihrer Larven. Also Vorsicht…

Was also gegen Wespen tun?

  • den Esstisch sollte man nie in direkter Nähe von Obstbäumen aufstellen. Vor allem reife Früchte locken Wespen zu Hauf an.
  • Wer Wespenfallen benutzt, sollte die nicht direkt am Tisch aufstellen. Denn die Fallen locken die Wespen ja an, und das wollen wir ja nicht!
  • Nahrungsmittel sollten nie offen auf dem Tisch stehen
  • Flaschen sollte man nie offen herumstehen lassen, ebensowenig Gläser!
  • Und nie, wirklich nie ohne Strohhalm aus einer Getränkedose trinken bzw. ohne nachzusehen aus einem Glas!
  • Keine Ventilatoren in unmittelbarer Nähe aufstellen oder gar wild fuchteln, wenn Wespen im Anflug sind.
  • Auch bestimmte Farben wie Weiß, Gelb oder Blau oder süßes Parfum sollte man meiden.

Besser:

  • Wespenfallen in ausreichender Entfernung zum Tisch aufstellen
  • Alle Lebensmittel und Getränke gut abdecken, am Besten so, dass auch keine Wespe unten durch schlüpfen kann
  • In Abstand zum eigenen Essplatz etwas Fressen für die Wespen bereitstellen, um sie abzulenken. Klappt meistens ganz gut
  • Wenn Wespen da sind. Ruhig reagieren und die Tiere nicht reizen.

Soweit meine Tipps für den Umgang mit Wespen im Garten. Auf Mücken gehe ich das nächste mal ein… hab jetzt keine Zeit mehr.

Gutes Hundefutter – dem Hund was Gutes tun

Habt ihr euch eigentlich schon mal Gedanken über Hunde gemacht? Wir lieben es, unseren Strolch im Garten herumtollen zu sehen und zu erleben, wie glücklich er ist. Der Hund gehört unter den Haustieren wohl zu den treuesten Freunden des Menschen. Hunde begleiten uns schon seit Urzeiten durchs Leben, sie waren schon in der Steinzeit treue Begleiter des Menschen. Entsprechend gut und liebevoll wollen sollten wir die vierbeinigen Lieblinge dann auch behandeln. War es früher durchaus Sitte, Hunde draußen außerhalb des Hauses zu halten – zum Beispiel als Wachhund – so werden in der heutigen Zeit Hunde in aller Regel innerhalb der Wohnung gehalten. Klar könnten wir ihn in unserem Fall auch bei uns im Garten halten, aber unserer Strolch gehört ja zu unserer Familie, deshalb lebt er auch bei uns im Haus und nicht in unserem Garten. Natürlich ist es auch wichtig, was ein Hund so zu futtern bekommt. Auch das Hundefutter bzw. das Futterverhalten insgesamt änderte sich im Vergleich zu alten Zeiten erheblich. Denn war es außerdem beispielsweise in alter Zeit üblich, dass der Hund Abfälle bekamen, die in der Küche oder beim Schlachten übrigblieben, so sieht das heute schon ganz anders aus. Heute stehen eine Vielzahl von Produkten zur Verfügung, für das sich Hund und Herrchen entscheiden können, bzw. nach dem Willen der Hersteller sollen. Bekannte Marken sind sicherlich Chappi und Cesar. Etwas weniger bekannt sind alternative, aber gleichzeitig qualitativ hochwertigen Marken von Hundefutter zum Beispiel von Bosch. Auch das aus Schweden stammende Bozita Hundefutter ist hierzulande noch wenig bekannt. Unterschieden wird ebenfalls zwischen Nassfutter und Trockenfutter; zudem gibt es sogenanntes Ergänzungsfutter. Und obwohl die Wahl bisweilen auch nicht immer einfach fällt, kann man immerhin heutzutage dennoch Hunde genau wie alle anderen Haustiere optimal ernähren. Einen wesentlichen Unterschied aber gibt es allerdings dennoch zwischen der Ernährung des Hundes und des Menschen: Die Menschen können sich das Essen selbstständig zusammenstellen. Wir können uns also dafür entscheiden, beispielsweise eine Diät zu machen, bestimmtes Essen zu meiden oder auch nicht. Der Hund hat da leider bisher das Nachsehen: Wie alle anderen Haustiere auch kann sich nicht selbst für ein bestimmtes Fressen entscheiden. Wird dem Hund allerdings ein Fressen vorgesetzt, kann er sich dann einfach bedienen, anders als Menschen, die nach dem Essen abwaschen müssen bzw. das Essen erst mal zubereiten. Der Hund vertraut ganz einfach darauf, dass die Menschen ihm das optimale Hundefutter kaufen und ihn damit füttern. Auf der anderen Seite muss sich der Hund aber auch keinen Gedanken darüber machen, wie und woher sein Fressen auf den Teller bzw. in den Napf kommt. Da wir auch ansonsten sehr naturnah leben wollen, achten wir mittlerweile auch bei unserem Liebling darauf, dass er gutes Hundefutter bekommt. Über eine Pressemitteilung bin ich auf so einen Onlineshop für Hundefutter, den Hundefutter-Profi, aufmerksam geworden. Da gibt es echt eine riesige Auswahl an ausgefallenem Hundefutter und Zubehör. Wird heute noch ausprobiert. Bin gespannt, wie es wird. Meiner Meinung nach sollte es auch einen Tag des Hundes geben, das sind wir diesen treuen Tieren schuldig.

Nebenbei, hoffe, dass Wetter wird bald wieder sommerlicher… So ein Sonnenschirm im Garten ohne Sonne ist ja schon etwas doof…

Wir geben dem Sommer eine Chance…

Jetzt, wo das Wetter wieder besser wird bzw. bei uns schon ist, ist auch das Grillen im Garten wieder möglich. Zwar kann man auch bei Regen Grillen. Aber wirklich dolle ist das natürlich. Denn so viele Möglichkeiten gibt es ja nicht, den Grill unter zu stellen: Entweder unter dem Vordach der Terrasse, oder aber unterm Sonnenschirm, wobei man das aus verschiedenen Gründen sein lassen sollte. Erstens nimmt der Sonnenschirm den Geruch vom Grillen auf – Erinnerungen an ein tolles BBQ sind natürlich toll, aber nicht in Form eines nach Rauch und altem Grillschmauch riechenden Sonnenschirm-Bezugs. Und gefährlich kann es auch werden, wenn sich Fett entzündet, dass auf die heißen Kohlen tropft.
Die Terrasse ist auch keine so gute Option: Das Vordach ist nicht so furchtbar hoch und reicht auch nicht so weit auf die Terrasse hinaus. Also würde das Haus den ganzen Qualm abkriegen. Dann schon lieber im Garten neben dem Sonnenschirm grillen. Gestern habe ich beim Einkaufen so ein Gratis-Rezept für eine Grillmarinade gefunden, dass werden wir am Wochenende mal testen. Wer mittesten möchte, hier das Rezept für vier Leute:

  • 4 Schnitzel

und für die Marinade:

  • 9 EL dunkle Soja-Sauce (der Unterschied zwischen heller und dunkler Soja-Sauce wird hier bei Wikipedia erklärt)
  • 6 EL Honig
  • 3 EL Tomatenketchup
  • Chilipulver nach Geschmack – ich werde frische Chilis nehmen…
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • Zwei Schluck Rotwein – einen für die Marinade, der andere für den Koch 🙂

Na ja und so geht’s:

Einen Schluck Wein trinken und alles was flüssig ist, miteinander verrühren sowie Knoblauch, Chili und Pfeffer reingeben. Die Schnitzel anschließend mindestens zwei Stunden in die Marinade einlegen – und dann rauf auf den Grill. Beilagen? Na das übliche beim BBQ: Salat, Brot, Baked Potatoes…

Besten Appetit und ein sonniges Wochenende!

Wo ist denn bloß der Sommer geblieben?

Oh Mann. Soviel zu der Chance, die wir dem Sommer geben wollten. Anstatt an warmen Sommertagen unterm Sonnenschirm zu sitzen oder den Tag mit einer lauen Sommernacht im Garten zu beenden ist es schon wie im Herbst. Nichts mit Hitze im Garten. Bloß unsere Pflanzen freuen sich und wachsen wie im Treibhaus. Und Schwimmen gehen ist auch nicht drin, echt blöd. Statt im Freibad herumzutollen, laufen unsere Kinder mit Regenschirm auf der Straße herum. Und das blödeste: Laut Wetterdiensten wird sich wohl an dem Wetter auch nicht viel ändern in der nächsten Zeit. Im Gegenteil: Sommer können wir im verbleibenden Restjuli wohl völlig knicken und wie es danach aussieht, bleibt ja irgendwie auch ungewiss. Wir werden aber auf jeden Fall fleißig den Deutschen Wetterdienst im Blickfeld behalten. Wer weiß, vielleicht tut sich ja bald doch nochmal was mit dem Wetter.

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